Stimmen

Numa Bischof Ullmann Direktor Luzerner Sinfonieorchester

«Musik und Vatersein öffnen eigene Welten und gehen mitten ins Herz. Beide sind wunderbare Abenteuer, die mich staunen lassen und einmalige Erlebnisse schenken. Darum verdient der Vätertag meine Unterstützung.»

Roland von Moos Gründer & CEO intelligentfood Schweiz AG

«Der Spagat zwischen Führungs- und Vater­rolle fordert sehr, doch das Gleichgewicht zwi­schen Arbeits- und Familienleben hat mich immer überaus bereichert. Väterzeit ist aus meiner Erfahrung gera­dezu ein Weiterbildungsprogramm «off the job». Denn als Führungskraft ist es wichtig, unterschiedliche Blickwinkel einzu­nehmen und täg­lich sein ei­genes Beziehungsver­halten neu zu überdenken. Der Schweizer Vätertag ist ein gesellschaftlich zukunftsweisender Schritt in diese Richtung - auch, weil Fürsorglichkeit eine hauptsächliche Führungskompetenz sein sollte.»  

François Kohler Filmregisseur

«Ein aktiver Vater zu sein, verbindet mich mit der empfindsamen, körperlichen und spirituellen Seite meiner Kinder, verhindert ein bequemes Ausruhen auf meinen Gewissheiten, verändert meinen Blick auf die Welt um mich herum, weckt das schlummernde Kind in mir selber, bereichert mein Beziehungsleben und führt mich durch Licht und Dunkelheit... Wenn das nicht genug Gründe sind, dem Vatersein einen eigenen Feiertag zu widmen!»

Jörg Stiel Torhüterlegende der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft ¦ heute Unternehmer

«Eine Familie ist wie eine Mannschaft, in der jeder seinen Teil zum Gelingen beiträgt. Jeder ist mit seiner ganz eigenen Art wichtig. Für mich gibt es nicht einen Vätertag, sondern vielmehr ist jeder Tag ein Vätertag. Die Zeit, die ich mit meinen Kindern verbringe, wie auch jeder Gedanke an sie tragen dieses Gefühl. Nicht das Rennen nach Geld ist wichtig, sondern das "um die Wette-Rennen" mit meinen Kindern!»

Mario Fehr Nationalrat (SP Zürich)

«Damit eine faire Aufgabenteilung zu Hause klappt, braucht es mehr als willige Väter und Mütter. Es braucht die entsprechenden Rahmenbedingungen: Flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle und Verständnis seitens der Arbeitgeber helfen Paaren, ihre egalitären Familienmodelle in die Wirklichkeit umzusetzen. Der Schweizer Vätertag macht den Verantwortungsträgern in Wirtschaft und Politik die Chancen und Herausforderungen in diesen Bereichen deutlich».

This Jenny Ständerat (SVP), Glarus

«Kinder brauchen liebevolle Pflege und Unterstützung ebenso wie Auseinandersetzung und Reibung. Dafür haben die Väter einen unverzichtbaren Beitrag zu leisten, der ihnen selber als Mann und Mensch gut tut. Um die Wertschätzung für dieses Engagement auszudrücken, braucht es einen Vätertag.»

Otto Ineichen Unternehmer, Nationalrat (FDP)

«Die Auseinandersetzung mit Kindern ist nicht nur schön, sondern ebenso fordernd wie bereichernd. Diese Erfahrungen kommen Männern nicht nur persönlich, sondern auch im Arbeitsleben zugute. Als Unternehmer weiss ich diese Qualifikationen zu schätzen. Der Schweizer Vätertag trägt diese Wertschätzung weiter. Das ist eine tolle Sache.»

Klaus Heer Paartherapeut und Buchautor

«Paarbeziehungen haben dann eine Chance, wenn beide Partner einen mutigen Blick und ein offenes Herz haben für die Bedürfnisse aller Familienmitglieder. Hier haben Männer gewöhnlich noch eine Menge zu entdecken und entwickeln - vor allem auch in ihrem eigenen Interesse. Genau dafür stärken weithin sichtbare Impulse wie der Schweizer Vätertag dem schwachen starken Geschlecht den Rücken.»

Beat Kappeler Wissenschaftsjournalist und Buchautor («Die neue Schweizer Familie»)

«Unsere europäische Gesellschaft blickt geradeaus ins schwarze Loch ihres Aussterbens und kann trotzdem die jungen Männer nicht zur Rollenrevolution bewegen. Nur mit der stärkeren Beteiligung der Väter in der Kindererziehung schaffen wir eine Trendwende in der demografischen Entwicklung. Der Schweizer Vätertag fördert die Auseinandersetzung mit dem Vatersein - und stimuliert hoffentlich ein Umdenken.»

Bruno Frick Ständerat (CVP) Schwyz

«Beide Partner müssen in den Familien eine Wahl haben, wie viel sie sich im Familien- und wie viel im Erwerbsbereich engagieren wollen. Die Frage kann ja nicht «Beruf oder Familie?» sein, sondern «Wie viel von Beruf und Familie?». Der Schweizer Vätertag kann Väter ermutigen, auf diese Frage eine eigenständige Antwort zu suchen. Das tut ihnen ebenso gut wie der Wirtschaft und der Gesellschaft.»